Weg zum Ausbildungsplatz
Zuerst orientieren: "Welcher Beruf passt zu mir?"
Dies festzustellen ist eine schwierige, aber auch ungeheuer wichtige Aufgabe. Hier gilt es, sich möglichst umfassend zu informieren und Chancen zu suchen und zu nutzen. Praktika sind sicherlich ein guter Weg. Am besten sollten Sie mindestens zwei Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Fachrichtungen gesammelt haben, zum Beispiel kaufmännisch oder handwerklich-technisch und sich dann auch unter Einbeziehen Ihrer schulischen Neigungen und Leistungen verschiedene Fragen stellen wie z. B.:
- Habe ich ein Talent im Umgang mit Zahlen?
- Liegen mir Sprachen?
- Bin ich technisch oder handwerklich interessiert und begabt?
- Arbeite ich gerne am PC?
- Bin ich gerne drinnen oder draußen?
- Bin ich kreativ?
- Sehe ich mich als Teamplayer oder komme ich besser alleine ans Ziel?
Wie schätzen Andere Sie ein?
Neben Ihren eigenen Erfahrungen können Ihnen aber auch die Einschätzungen Ihrer Eltern, Freunde und Lehrer weiterhelfen. Wir empfehlen Ihnen, diese Personen zu fragen, wo Sie Ihre Stärken und Vorlieben vermuten.
Das Arbeitsamt bietet Online-Hilfe
Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welcher Beruf für Sie geeignet ist, können Sie unter www.machs-richtig.de Ihr eigenes Profil zusammenstellen. Sie brauchen und sollen sich nicht auf eine Richtung oder ein Berufsbild festlegen. Der Ausbildungsmarkt verlangt Flexibilität. Die Ausbildung ist der Start ins Berufsleben, aber der erlernte Beruf muss nicht die Endstation sein. Sie können sich immer weiterbilden und qualifizieren um aufzusteigen und das gibt unser Bildungssystem her es ist immer Zeit, sich neu zu orientieren.
