Spritzen und Vials in neuer Qualitätsdimension: Gerresheimer informiert über PharmaPlus
Ein Film gibt Einblicke in hochentwickelte Fertigungsverfahren Neue Synergien verbinden Glas und Kunststoff
Es zählt zu den renommiertesten Fachveranstaltungen der Arzneimittelwelt: das Jahrestreffen der American Association of Pharmaceutical Scientists (AAPS). Vom 9. bis 11. November 2009 findet es in Los Angeles/Kalifornien statt. Rund um die Drug Delivery konzentriert sich die Gerresheimer Gruppe hier diesmal vor allem auf Glas. Mit dem Fokus auf grundlegend neuen Pharmaglas-Qualitäten verspricht ihre Präsentation einmal mehr interessant zu werden: Spritzensysteme, Karpulen, Fläschchen ein vielfältiges Formenspektrum profitiert bei Gerresheimer von wegweisenden PharmaPlus-Fertigungstechnologien. Auch sonst zeigt sich die Palette, die bis zu COP-Kunststoffspritzen und Inhalersystemen reicht, im Höchstmaß innovativ (Stand 2624).
"Unsere Verfahrens- und Produktentwickler haben gemeinsam eine überragende Produktklasse auf den Weg gebracht", sagt Burkhard Lingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation der
Gerresheimer Gruppe, "mit PharmaPlus werden wir den weiter wachsenden Anforderungen der Pharmazie und Biotechnologie an höchste Glasqualität auch morgen noch gerecht." Maßgeblich dafür sind Formprozesse in einer bislang unerreichten Präzision: In Los Angeles stellt Gerresheimer sie mit einem kurzen Videofilm vor, der technologische Einzelheiten am Beispiel der PharmaPlus-Spritzenfertigung im deutschen Kompetenzzentrum Bünde beleuchtet. Kongressbesucher erwartet damit eine sehr sehenswerte Dokumentation. Unter www.gerresheimer.com/pharmaplusquality ist sie überdies im Internet abrufbar.
Die neue Produktionslinie, in denen vorgefertigte Borosilikatglas-Röhren zu PharmaPlus-Spritzenkörpern werden, vereint eine einzigartige Serie hochentwickelter Verfahrensschritte. Ein patentierter Prozess schneidet die Röhren äußerst glatt und exakt,
ionisierte Pressluft entfernt kleinste Partikel, neuartige Präzisionswerkzeuge formen Spritzenkonus und Fingerauflage. Eine fortschrittliche Pick & Place-Technologie minimiert Berührungen des Glases mit Metall, servomotorisch gesteuerte Zuführungssysteme leiten es an die einzelnen Formstationen, mit neuem Anlagendesign und optimierten Temperaturprofilen bietet der Kühlprozess eine perfekte Vergütung, ehe die Spritzen über eine geschützte Tranportstrecke direkt in den Reinraum gelangen. Kameraoptische Inspektion kontrolliert die Dimensionen und die kosmetische Makellosigkeit permanent. Darüber hinaus werden sämtliche entscheidenden Prozessparameter digital aufgezeichnet, was die Fertigung jederzeit reproduzierbar macht.
Bei dem AAPS-Treffen präsentiert Gerresheimer die sterilen RTF®-Systeme (Ready-to-Fill) in jeder Hinsicht als State of the Art. Baked-On RTF als fixierte Silikonisierung im Innern kann die Stabilität selbst empfindlicher Biopharmazeutika
in der Spritze signifikant erhöhen. Laser Coding als winziges ID-Matrixfeld in der Fingerauflage wirkt Verwechslungen entgegen und gibt eindeutig Aufschluss über Art und Herkunft des Produkts. Heat Transfer Printing strukturiert die Fülle der aufgedruckten Informationen durch farbliche Unterscheidung von Skalierungen, Produkthinweisen, Barcodes und Firmenlogos. Intelligentes Kunststoff-Zubehör wie etwa das Rigid Needle Shield TERNS, der Tamper Evident Luerlock Closure TELC oder der Backstop mit vergrößerter Fingerauflage liefert Sicherheit und Convenience für Patienten wie medizinisches Fachpersonal auch beim Handling der Spritze.
Ein Teil dieser Innovationen prägt daneben das weitgefächerte Spektrum der Glasverpackungen, das die US-amerikanische Tochtergesellschaft Gerresheimer Inc. in
Los Angeles zeigt: Der Technologietransfer zwischen den vielfältigen Pharmawelten der Gruppe in Europa, Amerika und Asien funktioniert. So hat auch bei den Vials und Karpulen die PharmaPlus-Kategorie einen herausragenden Stellenwert ihre Fertigungsverfahren entsprechen dem Prinzip der Spritzenproduktion. Hier wie dort macht sich außerdem der Multicolor-Druck per Heat Transfer Printing nützlich. Die durchweg hochwertigen Sortimente aus Röhren- und Behälterglas erstrecken sich im übrigen von filigran konstruierten Ampullen bis zu Sirupflaschen und chemisch-technischen Gläsern. Als globaler Marktführer deckt Gerresheimer die Verpackungswünsche der Pharma & Life Science-Industrie in einer beispiellos differenzierten Bandbreite ab.
In praktisch allen Segmenten der Pharmaverpackung und Drug Delivery hat sich die Gruppe zum hochspezialisierten Komplettanbieter entwickelt dabei selbst immer unabhängiger von externen Zulieferern. "Gerade in der Pharmazie nimmt der Trend zum Single Source Supply aus guten Gründen zu", konstatiert Lingenberg. Manche neue Synergie im Portfolio reicht heute über die Grenzen der Materialwelten hinweg. Und so erinnert sogar die vorwiegend glasorientierte Präsentation in Los Angeles daran, dass Gerresheimer längst auch als Spitzenadresse auf dem Kunststoffsektor gilt.
Eine breite Brücke dieser Art baut der Bereich Plastic Packaging. Aktuell entwickelte er vielseitig einsetzbare PP28 Caps & Dosing Cups, die sich zahlreichen Behälterglas-Flaschen und -Fläschchen ebenso perfekt anpassen wie einer Fülle von Kunststoffverpackungen. Auf deren großem Feld hat sich Gerresheimer bisher vor allem in Europa und Südamerika mit smarten Verpackungslösungen für flüssige und feste Medikamente profiliert spezifische Verschluss- und Dosiersysteme spielen dabei eine bedeutende Rolle.
Die kombinierte Glas-Kunststoff-Kompetenz trägt auch in anspruchsvollsten Systemkategorien Früchte. So ist die Gruppe als einer von wenigen Herstellern weltweit in der Lage, Pensysteme nach Wunsch mit eigenen, perfekt synchronisierten Glas- und Kunststoffkomponenten komplett aus einer Hand zu liefern. Komplexe Systeme wie diese zählen zum Spektrum von Gerresheimer Medical Plastic Systems einem hochinnovativen Full-Service-Anbieter im kundenindividuellen Projektgeschäft, der auch in den USA seit langem fest verwurzelt ist und sich kontinuierlich weiterentwickelt. In direkter Nachbarschaft seiner Produktionsstätte in Peachtree City (Georgia), wo unter anderem Inhaler und reaktive Karten für mikrobiologische Tests entstehen, hat Gerresheimer erst im September ein neues Technisches CompetenceCenter für medizinische Kunststoffsysteme eröffnet.
P.S.: Fotomaterial können Sie direkt über unsere Homepage abrufen. Auf Wunsch schicken wir Ihnen auch gern Feindaten. Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten. © Gerresheimer AG
Kontakt:
Burkhard Lingenberg
Director Corporate PR & Marketing

