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Innovativer LernOrt Gerresheimer

Gruppenbild vom Workshop Innovativer LernOrt am 21. Juni zwischen den Experten von Gerresheimer und den Studierenden der OTH Amberg Weiden

Intensive Kooperation zwischen Industrie und der OTH Amberg-Weiden

Düsseldorf/Wackersdorf, 25. Juni 2018. Die Gerresheimer Regensburg GmbH ist seit mehreren Jahren ein Innovativer LernOrt (ILO) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Mit dieser Form der Kooperation nutzt die Hochschule das Know-how der regionalen Wirtschaft und stellt im Gegenzug Kontakte mit den Technik-Spezialisten der Zukunft her. Am 21. Juni findet im Technischen Competence Center Wackersdorf von Gerresheimer der zweite Workshop zum wechselseitigen Austausch zwischen wissenschaftlicher Theorie und industrieller Praxis statt.

Der Medizintechnik-Spezialist Gerresheimer und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Zu den Kooperationsprojekten zählen beispielsweise eine Stiftungsprofessur für Medizintechnik und die Einrichtung eines Reinraumlabors an der Hochschule. Über duale Studiengänge und zahlreiche Abschlussarbeiten werden wissenschaftliche Theorie und industrielle Praxis erfolgreich miteinander verzahnt. Seit 2014 ist Gerresheimer darüber hinaus Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule. Die Ostbayerische Technische Hochschule richtet bewusst keine Außenstellen ein, sondern bündelt ihre Kompetenzen auf dem Campus. Für die Präsenz in der Region sorgen dezentrale Orte der Kreativität, die entweder wie die Klöster der Umgebung für außergewöhnliche Lernumgebungen sorgen oder als Industrieunternehmen besonders gut ausgestattete Labors und exzellentes technisches Wissen zu bieten haben.

Wie gut der Know-how-Transfer von Gerresheimer zur Hochschule und umgekehrt funktioniert, zeigen die aktuellen Termine der Kooperation. Am 25. Mai fanden zwei Vorlesungen an der OTH Weiden statt. Annika Zach (Specialist HR Development, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) hat dabei zunächst übergreifend das Personalmanagement und den Bewerbungsprozess bei Gerresheimer vorgestellt. Konkret wurde der Berufseinstieg dann durch Anna Weidner (Engineer Automation Validation, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) am Beispiel der Qualifizierung von Anlagen vorgestellt. Am 7. Juni folgten dann eine Vorlesung, bei dem Christoph Kellermann (Head of Automation Systems, Gerresheimer Bünde GmbH, Bünde) über Industrielle Bildverarbeitung referierte, eine Technologie, die für das Qualitätsmanagement bei Gerresheimer von zentraler Bedeutung ist. Anschließend stellten Christian Lanzl (Calculation Expert, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) und Reinhard Hösl (Global Head of Automation Engineering, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) ein mögliches Thema für eine Semesterarbeit vor: Konzept für eine Inhalatormontage vor, das von mehreren Studierenden bearbeitet werden sollte.

Der nächste Workshop fand am 21. Juni statt. Ziel war dabei die Weiterführung und praxisnahe Intensivierung der Ergebnisse des ersten Workshoptermins. Zunächst stellten mehrere Studierende die Ergebnisse ihrer Projekte zur Inhalatormontage vor. Danach wurde das Thema Industrielle Bildverarbeitung an praktischen Beispielen weiter vertieft. Abschließend erläuterte Anna Weidner den Studierenden anhand eines fertigen Automaten die Qualifizierungsschritte für eine Automation detailliert. 

Über Gerresheimer

Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit rund 10.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit Werken in Europa, Nord- und Süd-Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

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