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Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Hochschule

Neue Kooperationsprojekte von Gerresheimer und OTH Amberg-Weiden

Wackersdorf, 19. Juni 2019: Die Gerresheimer Regensburg GmbH und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Seit 2014 ist das Technische Competence Center Wackersdorf des Unternehmens darüber hinaus ein Innovativer LernOrt (ILO), an dem die Hochschule technische Ausstattung und fachliches Know-how in der Region für hochkarätige externe Veranstaltungen nutzt. Am 05. Juni fand dort der zweite Workshop zum wechselseitigen Austausch zwischen wissenschaftlicher Theorie und industrieller Praxis statt.

Der Medizintechnik-Spezialist Gerresheimer und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden haben bereits zahlreiche gemeinsame Projekte verwirklicht. Hierzu zählen beispielsweise eine Stiftungsprofessur für Medizintechnik und die Einrichtung eines Reinraumlabors an der Hochschule. Über duale Studiengänge und zahlreiche Abschlussarbeiten werden wissenschaftliche Theorie und industrielle Praxis erfolgreich miteinander verzahnt. „Bei der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten.“, erläutert Richard Kiener (Global Head of Automation, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) das Kooperationsprojekt. „Theoretische Lehrinhalte werden stärker mit ihren Praxisanwendungen verknüpft. Darüber hinaus werden wichtige Kontakte zwischen Unternehmensmitarbeitern und Studierenden aufgebaut.“

Mit ihrem Konzept der Innovativen LernOrte verstärkt die Ostbayerische Technische Hochschule systematisch ihre Präsenz in der Region. Sie richtet bewusst keine Außenstellen ein, sondern bündelt ihre Kompetenzen auf dem Campus. Extern aktiv wird sie an dezentralen Orten der Kreativität, die entweder wie die Klöster der Umgebung für außergewöhnliche Lernumgebungen sorgen oder als Industrieunternehmen besonders gut ausgestattete Labors und exzellentes technisches Wissen zu bieten haben.

Wie gut der Know-how-Transfer von Gerresheimer zur Hochschule und umgekehrt funktioniert, zeigen die aktuellen Termine der Kooperation. Studierende im Bachelorstudiengang Medizintechnik haben sich im laufenden Sommersemester mit der Montage von Medizinprodukten beschäftigt. Das theoretische Wissen im Modul „Handhabungs- und Verpackungstechnik“ konnte im Rahmen des Projektes am Beispiel eines realen Produktes angewendet werden. Das erste Treffen des neuen Zyklus fand am 24. April im Technischen Competence Center der Gerresheimer Regensburg GmbH in Wackersdorf statt. Die Veranstaltung eröffneten Christian Lanzl (Calculation Expert, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) und Reinhard Hösl (Global Head of Automation Engineering, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) mit der Vorstellung der Aufgabenstellung zur Herstellung eines Autoinjektors. Aufgabe der Studierenden war es, bis zum nächsten Termin Ideen für ein Montagekonzept zu erarbeiten, mit dem sich diese Fragestellung lösen lässt. Anschließend fanden zwei Vorlesungen statt. Zum einen wurde der Berufseinstieg bei Gerresheimer durch Anna Weidner (Engineer Automation Validation, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) am Beispiel der Qualifizierung von Anlagen vorgestellt. Anschließend  erläuterte Annika Zach (Specialist HR Development, Gerresheimer Regensburg GmbH, Wackersdorf) das Personalmanagement bei Gerresheimer und ging detailliert auf den Bewerbungsprozess im Unternehmen ein. Beim zweiten Termin am 5. Juni stellten die Studierenden dann ihre Montagekonzepte vor. Darauf folgte eine Vorlesung, bei der Christoph Kellermann (Head of Automation Systems, Gerresheimer Bünde GmbH, Bünde) über Industrielle Bildverarbeitung referierte, eine Technologie, die für das Qualitätsmanagement bei Gerresheimer von zentraler Bedeutung ist.

Für die Studierenden stellt die Zusammenarbeit mit Gerresheimer eine sehr gute Möglichkeit dar den  Praxisbezug im Studium zu stärken und Einblicke in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche zu erlangen. „Gerresheimer ist ein wunderbarer Innovativer LernOrt. Wir wissen das Engagement des Unternehmens und der Mitarbeiter sehr zu schätzen. Vorlesungsinhalte werden greifbar, das begeistert nicht nur die Studierenden“, so Prof. Burkhard Stolz für die OTH Amberg-Weiden.

Über Gerresheimer

Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit rund 10.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit Werken in Europa, Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, Mikropumpen, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

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