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Pharmapack 2016: umweltfreundliche Verpackungen von Gerresheimer

Pharmapack 2016: umweltfreundliche Verpackungen von Gerresheimer

Düsseldorf/Paris, 3. Februar 2016 – Auf der diesjährigen Pharmapack am 10. und 11. Februar in Paris präsentiert Gerresheimer dem Fachpublikum eine ganze Reihe von Highlights. Eines von diesen ist Biopack, das erste umweltfreundliche Biomaterial für pharmazeutische und kosmetische Anwendungen.

Ökologisch verpackt

„Biomateralien ermöglichen es unseren Kunden, einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen zu leisten. Das schützt die Umwelt und hilft bei der Müllvermeidung. Biomaterialien sind die erneuerbare Alternative zu konventionellem PE/PET“, sagt Niels Düring, Global Executive Vice President Plastic Packaging. Rohrzucker ist einer der Grundstoffe, aus denen man Biomateralien herstellen kann. Er verfügt über dieselben Eigenschaften wie herkömmliche Kunststoffe und ist zudem vollständig recyclebar.

Biopack von Gerresheimer ist aus Zuckerrohr und eine erneuerbare Alternative zu konventionellem PE und PET.
Biopack von Gerresheimer ist aus Zuckerrohr und eine erneuerbare Alternative zu konventionellem PE und PET.

Platzsparendes Beipackfach

Pharmapack 2016: umweltfreundliche Verpackungen von Gerresheimer

Duma Combi ist der erste Tablettenbehälter von Gerresheimer mit integriertem Fach für Beipackinformationen. So bleibt viel Platz für eine attraktive und marketingorientierte Beschriftung der Behälterflächen. Das Beipackfach bietet genug Platz für alle relevanten Informationen, die sonst auf dem Behälter stehen müssten. Darüber hinaus erlaubt das rechteckige kantige Design eine Stapelung der Behälter und damit eine platzsparende Transportverpackung.

Duma Combi ist die erste Tablettenverpackung von Gerresheimer mit einem Fach für Beipackinformationen.
Duma Combi ist die erste Tablettenverpackung von Gerresheimer mit einem Fach für Beipackinformationen.

Spritzensysteme: Lösungen zur Reduzierung von Wolframrückständen für hochsensible Medikamente

Spritzensysteme: Lösungen zur Reduzierung von Wolframrückständen für hochsensible Medikamente

Bei der Primärverpackung und Verabreichung von Medikamenten setzen sich vorfüllbare Spritzen immer stärker durch. Zum Teil stellen diese Medikamente dabei extrem hohe Ansprüche an die eingesetzten Verp-ckungssysteme. Für die Verringerung oder gänzliche Vermeidung von Wolframrückständen bietet Gerresheimer unterschiedliche Optionen an. So können beispielsweise Dorne aus alternativen Materialien zur Konusformung eingesetzt werden, bei denen weder Wolfram noch andere Metallrückstände in der Bohrung zurückbleiben. Eine weitere Möglichkeit, Wolframrückstände zu reduzieren, besteht darin, konventionell hergestellte Spritzen nach der Glasformung in einer Waschmaschine einem zusätzlichen Reinigungsschritt zu unterziehen. Eine dritte Option ist die Nutzung von Cyclo Olefin Polymer (COP) als Spritzenmaterial.

Parallelkühlung von Werkzeugen zum Patent angemeldet

Mit Medical Systems bündelt Gerresheimer die Kunststoff- und Glaskompetenz. Welche Vorteile diese Aufstellung bringt, zeigt ein gemeinsames Optimierungsprojekt des Kunststoffkompetenzzentrums in Wackersdorf mit dem Center of Excellence für Spritzen in Bünde.

Parallelkühlung von Werkzeugen zum Patent angemeldet

In Bünde werden im Spritzguss gefertigte Kunststoffnester zur Verpackung von RTF-Spritzen eingesetzt. Bisher zeigten diese Nester aufgrund ihrer anspruchsvollen Geometrie eine Neigung zum Durchbiegen. Die Werkzeug- und Kunststoffspezialisten der Gerresheimer Regensburg GmbH in Wackersdorf erkannten schnell, dass der Schlüssel zur Optimierung der Werkzeuge in einer verbesserten Temperiersystematik liegt. Die Zusammenarbeit der beiden Standorte führte zu einer Lösung, die eine Steigerung der Produktqualität mit höherer Effizienz und geringeren Kosten verbindet. Der entwickelte Ansatz für eine konturnahe Parallelkühlung der Werkzeuge ist so innovativ, dass die Gerresheimer Regensburg GmbH diese zum Patent angemeldet hat.

Zweite Generation des Bestück- und Entnahmehandlings

Welche Effizienzsteigerungen das Know-how von Automation Systems erschließt, zeigt die GMP-gerechte Optimierung und Standardisierung der Handlingsysteme bei Gerresheimer Medical Systems. Die neu entwickelte zweite Generation des Bestück- und Entnahmehandlings ist für alle Spritzgussmaschinen geeignet. Dies vereinfacht die Bedienung und Instandhaltung im Produktionswerk. Standardisiert wurde dabei auch die räumliche Anordnung der Komponenten.

Die neu entwickelte zweite Generation des Bestück- und Entnahmehandlings ist für alle Spritzgussmaschinen geeignet (Entnahmehandling für Spritzgusswerkzeug mit Trayloader (Palettierer)).
Die neu entwickelte zweite Generation des Bestück- und Entnahmehandlings ist für alle Spritzgussmaschinen geeignet (Entnahmehandling für Spritzgusswerkzeug mit Trayloader (Palettierer)).

Erfolgsprodukte aus Glas und Kunststoff

Neben diesen beiden neuen Highlights wartet das Unternehmen mit seinen bekannten Erfolgsprodukten wie Spritzen aus Glas und Kunststoff, Behälterglas- und Röhrenglasprodukten für die unterschiedlichsten pharmazeutischen Einsatzgebiete sowie Insulin-Pens und Inhalatoren auf. 

Erfolgsprodukte aus Glas und Kunststoff

Besucher und Interessenten finden den Gerresheimer Stand 801 & 802 in Halle 5.2 in der Nähe des Haupteingangs.

Über Gerresheimer

Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezialprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit seinen 11.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit über 40 Werken in Europa, Nord- und Süd-Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

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