Engineering
Engineering-Kompetenz zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsprozesse und –qualität

Top Engineering durch Erfahrung und kontinuierliche Verbesserung

Durch unsere langjährige Erfahrung mit den Materialien Glas und Kunststoff wie auch den komplexen Produktionsprozessen haben wir hohe Engineering-Kompetenz zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsprozesse und der Produktqualität aufgebaut. In jedem Geschäftsfeld gibt es bei uns eigene Engineering- und Entwicklungs-Kompetenzen.

Weltweit vernetzte Engineering Teams

Weltweit vernetzte Engineering Teams

Im Geschäftsfeld Medical Systems betreiben wir vier Technical Competence Center (TCC). In den TCC in Wackersdorf (Deutschland), in Peachtree City (Georgia, USA) und in Dongguan City (China) widmen sich die Experten der Entwicklung und Konstruktion kundenspezifischer medizinischer Kunststoffprodukte. Entwicklungen für vorfüllbare Spritzen und Sicherheitszubehör finden im TCC in Bünde (Deutschland) wie auch im TCC Wackersdorf statt. Entwicklung und Produktdesign werden außerdem von Gerresheimer item angeboten.

Für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Produktions- und Qualitätsprozesse im Tubular Glass Converting, also der Weiterverarbeitung von Röhrenglas zu Injektionsfläschchen, Ampullen, Karpulen und Spritzen, gibt es ein Engineering Team in den USA wie auch ein Team im Spritzenkompetenzzentrum in Bünde (Deutschland). Dort entwickeln wir unsere Inspektionssysteme kontinuierlich weiter, mit denen die Produkte kontrolliert und nur dann zur Auslieferung freigegeben werden, wenn sie den hohen Qualitätsansprüchen genügen. Unsere Eigenentwicklungen sind Teil eines engmaschigen Prüfsystems, das höchste Genauigkeit und Qualitätssicherung nach modernstem Standard garantiert. Mit unserem Gx® G3-Inspektionssystem für vorfüllbare Spritzen und Injektionsfläschchen können alle Bereiche mit höchster Kameraauflösung inspiziert werden. Gx® RHOC steht für ein Gerresheimer-eigenes Kamerasystem von überlegener dimensionaler Qualität. Es besteht aus drei hochauflösenden Matrixkameras pro Seite und einer hyperzentrischen ID-Kamera. Gx® THOR (Thermal Hydrolytic Optimization and Reduction) ist eine von Gerresheimer entwickelte Technologie zur Reduktion der Delaminationsneigung von Fläschchen, die in die bestehenden Umformungslinien integriert wird. Gx® FLASH beschreibt ein Gerresheimer-eigenes Testverfahren zur Vorhersage der Delaminationsneigung von Fläschchen. Gx® Tekion ist ein von Gerresheimer entwickeltes Verfahren zur Reinigung von Glasröhren mit ionisierter Luft.

Investitionen in Maschinen für unsere Röhrenglaswerke

Investitionen in Maschinen für unsere Röhrenglaswerke

Ebenfalls im Geschäftsfeld Tubular Glass Converting läuft seit 2014 das auf mehrere Jahre angelegte Projekt der globalen Maschinenstrategie. Das Ziel: Wir wollen unsere Kunden mit deutlich verbesserten Injektionsfläschchen auf höchstem Qualitätsniveau versorgen. Egal von wo die Kunden ihre Fläschchen beziehen – in allen unseren weltweiten Röhrenglaswerken sichert die gleiche neueste Generation von Maschinen, Kontroll- und Inspektionssystemen den hohen Gerresheimer Qualitätsstandard. Wir installieren in allen Werken weltweit zwei Arten von Maschinen, die Vials produzieren, die in kosmetischer und dimensionaler Hinsicht den Industriestandard weit übertreffen. Die beiden Maschinentypen werden ergänzt um standardisierte Kontroll-, Inspektions- und Verpackungstechnologien. Nach der Ausstattung mit den neuen Maschinen in den Werken in den USA und Mexiko wurden 2017 neue Maschinen in Europa installiert sowie die Installation in Asien begonnen.

Effizienter durch moderne Schmelzwannen, Reinräume und Inspektionstechnologien bei Moulded Glass

Effizienter durch moderne Schmelzwannen, Reinräume und Inspektionstechnologien bei Moulded Glass

Höchster Qualitätsanspruch und größtmögliche Produktivität stehen auch im Geschäftsfeld Moulded Glass im Fokus, das kontinuierlich in hochmoderne Produktions- und Inspektionsanlagen investiert. Durch regelmäßige Erneuerung der Schmelzwannen konnten unsere Behälterglaswerke ihre Kapazität in den letzten zehn Jahren deutlich steigern bei gleichzeitig signifikant reduziertem Energieverbrauch je Tonne Glas. Regelmäßige Automatisierungen bei der Rohstofflieferung und der Gemengeherstellung tragen ebenso wie modernere Kontrollsysteme der Wanne zu einer stetig steigenden Effizienz am heißen Ende bei.

In unseren pharmazeutischen Behälterglaswerken beliefern die Produktionslinien zertifizierte Reinräume (ISO-Klasse 8 gemäß ISO 14644-1) am sogenannten kalten Ende, in denen die Gläser und Flaschen in höchstem Maße keim- und partikelarm endverarbeitet und verpackt werden. Am kalten Ende wird jeder einzelne Artikel vollautomatisch überprüft und auf festigkeitsreduzierende sowie geometrische Merkmale untersucht. Modernste optische Kontrollsysteme liefern Bilder von jedem Artikel, die dann vom Computer analysiert werden, um die hohen Qualitätsanforderungen der pharmazeutischen Industrie zu erfüllen.

Die Glasproduktion beginnt mit dem Bau der Form. Je genauer die Formen gearbeitet sind, umso besser ist die Qualität der Flasche. Eine perfekte, gleichmäßige Glasverteilung ist für die Festigkeit der hochsensiblen Produkte der Schlüssel zum Erfolg. Gerresheimer setzt dafür auf eine speziell weiter entwickelte Simulationssoftware. Sie stimmt die Parameter für die Formen auf Basis von umfangreichen Daten ab, verbessert so die Produkte und verkürzt die Entwicklungszeit.

Außerdem werden für die Endverpackung der Glasprodukte zunehmend Packroboter eingesetzt und somit eine hohe Genauigkeit und Fehlervermeidung bei der finalen Verpackung auf Paletten sichergestellt.

Engineering Projekte bei Kunststoffverpackungen

Engineering Projekte bei Kunststoffverpackungen

Im Geschäftsfeld Plastic Packaging hat das entsprechende Team in den letzten Jahren am Einsatz neuer Materialien gearbeitet. Daraus sind u.a. die MultiShell®-Fläschchen und das Produktsortiment Biopack entstanden. Die aus mehreren Schichten bestehenden Fläschchen sind glasklar, bruchfest sowie biokompatibel und eignen sich dadurch besonders für die Langzeitlagerung sensibler parenteraler Medikamente. Biopack-Produkte wiederum werden aus Biomaterial und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, beispielsweise aus der Zuckerrohrpflanze. Sie sind vollständig recyclingfähig und können dank identischer Eigenschaften wie konventionelle Verpackungen auf den bestehenden Füll- und Verpackungslinien eingesetzt werden.

Kontakt
Kontaktieren Sie uns!
Gerresheimer
Telefon
+49 211 61 81-00
E-Mail