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Bewerbungsgespräch per Online-Video: Der Bewerbungsprozess in Zeiten von Corona

Düsseldorf, 08. Juni 2020. Seit März 2020 arbeiten alle Mitarbeiter der Gerresheimer Gruppe nach den Regelungen der Krisenstäbe und dem Motto „flatten the curve“. Viele Mitarbeiter, die sonst im Büro arbeiten, wie beispielsweise in der Zentrale der Gerresheimer  Gruppe, arbeiten weitgehend von zuhause und damit online. Aber wie läuft der Bewerbungsprozess unter diesen Rahmenbedingungen? Kann man Einstellungsgespräche auch Online führen? Hier die Erfahrungen von Janina Schreiber und Lorena Sibilia, die als Personalerinnen viele Einstellungsgespräche führen und die Eindrücke von den beiden Bewerbern Maike Blankertz und Peter Byland. Beide haben erst vor kurzem aufgrund eines Online-Video-Bewerbungsgespräches ihre Tätigkeiten als Innovation Manager bei der Gerresheimer Gruppe im Bereich Advanced Technologies aufgenommen.

„Wir befinden uns derzeit in einer anderen Welt mit anderen Erwartungen – sowohl aus Bewerber- als auch aus Unternehmenssicht. Es ist spannend, anders und es zeigt die Flexibilität auf beiden Seiten“, sagt Janina Schreiber, die in der Düsseldorfer Hauptverwaltung für die Personalarbeit für das Glasgeschäft in Europa zuständig ist. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen für die Video-Gespräche am Bildschirm eine Auswahl passender Hintergrundbilder im Gerresheimer-Brand zur Verfügung. Die ersten Video-Bewerbungsgspräche führten die beiden neuen Innovation Manager Maike Blankartz und Peter Byland mit Lorena Sibilia, der zuständigen HR-Managerin: „Ich denke, dass sich beide Seiten, also Bewerber und Stellenanbieter gut auf diese neue Art des Gepräches einstellen können. Wichtig ist natürlich, dass man mit der Bedienung vertraut ist und die Verbindung stabil.“

Maike Blankartz – erste persönliche Einblicke

„Bis zur Einladung zum Video-Bewerbungsgespräch war alles wie gewöhnlich,“ sagt Maike Blankartz. Dann kam das erste Interview. Statt persönlich vor Ort in Olten, war sie allein zu Hause an ihrem Bildschirm am Laptop. Der erste so wichtige persönliche Moment: dem Anderen gegenüber zu treten, der erste Händedruck beim Empfang, die anderen Mitarbeiter und ihren eventuell zukünftigen Arbeitsplatz zu sehen – all das entfiel komplett. Stattdessen bekam die 35-jährige auf einmal sehr persönliche Einblicke in die Welt ihres Gegenübers. Statt in einem formellen Meetingraum zu sitzen, sahen sie ihr potenzieller Chef und die Personal-Kollegin aus ihren privaten Büros von zu Hause erwartungsvoll an.

Peter Byland – es passt fachlich und persönlich

Auch im zweiten Videointerview überzeugten die beiden Innovations Manager sowohl fachlich als auch persönlich. Peter Byland berichtet: „Ich war überrascht, wie gut die Bewerbungsgespräche online funktionierten.“ Es stellte sich auch recht schnell heraus, dass es nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene passt. „Mein positiver Eindruck hat sich nicht geändert, als ich am ersten Arbeitstag meine neuen Kollegen vor Ort getroffen habe.“

Onboarding Online – Kollegen und Kolleginnen per Video kennerlernen

Maike Blankartz und Peter Byland hatten die erste Hürde gemeistert und ihren Anstellungsvertrag in der Tasche. Nun stand die zweite Herausforderung vor der Tür: das Onboarding von zu Hause aus. Aber auch das Kennenlernen der neuen Kollegen und des Teams klappte virtuell tadellos. Online wurden ihnen von ihren neuen Kolleginnen und Kollegen die aktuellen Projekte vorgestellt sowie ihre zukünftigen Aufgabengebiete erläutert und priorisiert. Kurzum: die ersten Wochen war für beide eine sehr spannende und intensive Zeit.

Der digitalisierte Bewerbungsprozess

Der gesamte Bewerbungsprozess der beiden neuen Kollegen konnte mit Hilfe der Digitalisierung trotz Besuchsverbots aufgrund der Corona-Pandemie problemlos durchgeführt werden. Ein gutes Beispiel dafür, dass sich die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen weiter entwickelt und moderne Arbeitsprozesse ermöglicht.

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Über Gerresheimer

Gerresheimer ist ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Mit Spezi-alprodukten aus Glas und Kunststoff trägt das Unternehmen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Gerresheimer ist weltweit vertreten und produziert mit rund 10.000 Mitarbeitern dort, wo seine Kunden und Märkte sind. Mit Werken in Europa, Amerika und Asien erwirtschaftet Gerresheimer einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro. Das breite Angebotsspektrum umfasst pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten: Insulin-Pens, Inhalatoren, Mikropumpen, vorfüllbare Spritzen, Injektionsfläschchen, Ampullen, Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen sowie Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

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